Österreich-Benin Gesellschaft

ZVR:595685302

Member of PaN -Partner aller Nationen

www.dachverband-pan.org

 

Home
Landesinfo
Ziele
Projekte
Events
Mitglieder
Aktivitäten
Sponsoren

 

 

 

 


 

Österreich-Benin-Gesellschaft

Kontaktpersonen:

Ilse-Maria Schallek-Hager, Generalsekretärin

Bernadette Karimou, Stv. Generalsekretärin

Laxenburgerstraße 49/11/28,  1100 Wien, Austria

W: www.oesterreich-benin.com

Member of PaN/ www.dachverband-pan.org


 

CIRAPIP-ONG

Kontaktpersonen:

Benoit SAÏH, secrétaire exécutif

Salim DARA Secrétaire général du conseil d’administration.

03 BP 314 Cotonou, Benin

E: darasr11@yahoo.fr


 

Architektur ohne Grenzen Austria

Projektbegleitung

Kontaktpersonen:

Arch. DI Rainer Kasik

Arch. DI Fabian Wallmüller                         

Alliiertenstrasse 1 / 27, 1020 Wien, Austria

W: www.aoga-org.at

Sechs Projekte für Benin

Projektbeschreibung

 

Problemstellung

Die Republik Benin mit einer Bevölkerung von etwa acht Millionen Menschen zählt unter den ärmsten Ländern der Welt. Seit 1990 gilt sie dennoch als Vorbild für Demokratie und politische Stabilität in Westafrika. Mit ihren demokratischen Institutionen ist die Grundlage für eine nachhaltige Entwicklung gelegt. Tatsache ist aber auch, dass dem zentralen Staat und seiner Regierung die Mittel fehlen, um alle anstehenden gesellschaftlichen Probleme zu lösen. So versuchen NGOs dort mitzuhelfen, wo die extreme Armut sich zu etablieren droht. Die Leistungen der NGOs ergänzen so gut als möglich jene der Regierung und tragen wesentlich dazu bei, die Nöte der Bevölkerung zu lindern.

Problemanalyse

Im Rahmen der UNO-Millennium Entwicklungsziele (MDG) kann festgestellt werden, dass die Republik Benin – wie auch viele andere Länder der Welt – trotz aller Bemühungen weit hinter den Zielen der UNO zurückbleibt. Ein zentrales Anliegen der Österreich-Benin-Gesellschaft ist daher die Fortsetzung der UNO-Millennium Entwicklungsziele durch konkrete und nachhaltige Projekte in Benin. Ausgewählt wurde dafür die Stadt Djougou in Nordbenin, 371 km von der Hauptstadt Porto-Novo entfernt. Im Gegenteil zu anderen Großstädten von Benin mangelt Djougou (ca. 100.000 Einwohner) an sauberem Wasser, Gesundheitseinrichtungen und schulischen Infrastrukturen. Die Hauptfrage ist: Wie kann Benin die UNO-Millennium Entwicklungsziele überhaupt erreichen, wenn es noch Kinder gibt, die durch schlechte hygienische Bedingungen erkranken, oder sich wegen prekärer schulischen Infrastrukturen ihren Traum, ausgebildet zu werden, nicht erfüllen können.

Projektbausteine

Die folgenden Projekte wurden in Kooperation mit lokal in Benin ansässigen Architekten erarbeitet und kostenmäßig kalkuliert. Sie können unabhängig voneinander realisiert werden.

Projekt N° 1: Errichtung von sechs Brunnen in 6 verschiedenen Vierteln von Djougou

Aufgrund der großen Schwierigkeiten, denen die Bevölkerung von Djougou bei der Trinkwasserversorgung in der Trockenzeit (Januar bis Mai) ausgesetzt ist, sollen sechs Brunnen in den Vierteln Baparapei (2), Zémbougou Béri (1), Batoulou (1), Partargo (1) und Irikpè-Ganna (1) errichtet werden.

Projekt N° 2: Bau von drei Klassenzimmern und einem Büro für den Schulleiter der Grundschule Baparapei in Djougou

Djougou ist seit dem 16. Jahrhundert eine Stadt, in der der Islam prägend Wurzel geschlagen hat. Ein Faktum, das dazu führte, dass viele Kinder und besonders Mädchen nicht in die Schule geschickt wurden. Es resultieren daraus eine schwache Einschreibung und ein Mangel an passende Infrastrukturen. Seit über zwanzig Jahren hat sich die Lage geändert, zumal die UNO-Millenniumsziele dazu aufrufen, alle Kinder bis 2015 in die Schule zu schicken. Diesem Aufruf folgend hat die beninische Regierung unter anderem Maßnahmen getroffen, damit die Schule für alle Kinder gratis ist. Die Zahl der Kinder wird immer größer, gleichzeitig reichen die bestehenden schulischen Infrastrukturen nicht aus oder befinden sich in schlechtem Zustand. Djougou ist hier keine Ausnahme. Um dem Willen der Kinder, in Djougou ausgebildet zu werden, nachzukommen und ihnen bessere Schulbedingungen zu ermöglichen, ist der Bau von drei Schulkassen inklusive einem Büro für den Schulleiter in der öffentlichen Grundschule Baparapei in Vorbereitung.

Projekt N° 3: Bau von einem Schlaf- und einem Wartesaal in der Krankenstation von Kpatougou/ Djougou

Die traditionell-therapeutische Krankenstation von Kpatougou ist bekannt für unzählige erfolgreiche Behandlungen von Unfallopfern. Für die ganze Region spielt die Station eine zentrale Rolle. Hingegen entspricht die räumliche Ausstattung nicht mehr den Erwartungen der Patientinnen und Patienten. Hauptbedürfnisse sind  ein adäquater Schlafsaal und ein Warteraum für die Patienten. Um die Unannehmlichkeiten für die Besucherinnen und Besucher zu beheben, ist die Konstruktion der oben genannten  Infrastrukturen beabsichtigt.

Projekt N° 4: Bau eines Mehrzwecksaales in einem Sozialzentrum in Djougou

Der in Djougou vorherrschende Islam bringt leider auch mit sich, dass Frauen nach wie vor als Menschen zweiter Klasse behandelt werden. Da Frauen aber mehrheitlich die Erziehung der Kinder bewältigen, sind mit der geringen gesellschaftlichen Stellung der Frau verbundene negative Auswirkungen auf die Kinder und ihre spätere Entwicklung zu erwarten. Aus diesem Grund wurde in Djougou bereits vor einiger Zeit ein Sozialzentrum für Frauen eingerichtet, das Bildung und Rechtsbeistand bietet. Es wird täglich von über hundert Frauen in Anspruch genommen. Aufgrund dieser enormen Auslastung ist die Errichtung eines zusätzlichen Multifunktionssaales geplant.

Projekt N° 5: Renovierung und Zubau des Bah-Hauses in Djougou

Das Bah-Haus ist in jedem Ort in Benin eine zentrale Einrichtung mit langer Tradition. Ähnlich einem Rathaus ist es erste Anlaufstelle für Fremde, dient der Rechtsprechung in familiären oder nachbarschaftlichen Konflikten, aber auch der Erstversorgung entlaufener Kinder. Da Djougou heute weder über ein Gerichtshaus noch eine polizeiliche Einrichtung verfügt, spielt das Bah-Haus nach wie vor eine aktive gesellschaftliche Rolle. Die bauliche Renovierung des bestehenden Bah-Haus sowie ein Zubau für den Empfang von Fremden sind daher  wichtige Voraussetzungen, um den Bedürfnisse der Bevölkerung auch weiterhin entsprechen zu können.

Projekt N° 6: Bau einer Latrine mit vier Kabinen in Djougou

Mehrheitlich besitzen die Häuser in Djougou keine Latrinen. Eine Sachlage, die nicht nur dazu führt, dass die Umwelt erheblich verschmutzt wird, auch die Gesundheit der Betroffenen steht auf dem Spiel. Gemäß der Forderungen der UNO-Millenniumsziele ist es von Belang, für dieses Problem nachhaltige Lösungen zu finden, damit die Bevölkerung von Djougou in einer gesunden und sauberen Umwelt leben kann. Aus diesen Gründen ist der Bau von einer Latrine mit 4 Kabinen geplant.

Erwartete Ergebnisse

Die Umsetzung der oben erwähnten Projekte soll dazu führen, dass die betroffenen Bevölkerungen eine bessere und höhere Lebensqualität genießt. Im Sinne eines Kapazitätsaufbaus werden regelmäßige Treffen, Informationssitzungen und Seminare von der Partner NGOs in Benin organisiert, damit die Betroffenen die ihnen zur Verfügung gestellten Infrastrukturen gut verwalten und pflegen können. Dies wäre ein großer und wichtiger Schritt Richtung Erfüllung der UNO-Millenniumsziele. Nachhaltigkeitsperspektive

Die im Rahmen der oben erwähnten Projekte realisierten Infrastrukturen (Brunnen, Schulklassen, Schlafsaal, Mehrzwecksaal, Bah-Haus, Latrinen) ermöglichen eine saubere Umwelt, den Zugang zu sauberem Wasser, bessere Lebensbedingungen in der Schule, in der Krankenstation und in der ganzen Stadt Djougou. Diese Infrastrukturen bilden aber auch den Grundstein für die Fortführung ähnlicher Projekte in der Region Djougou und darüber hinaus.

Monitoring / Evaluierung

Architektur ohne Grenzen Austria erklärt sich bereit, die oben erwähnten Projekte im Sinne einer unabhängigen Kontrollinstanz zu begleiten und die Qualität der einzelnen Projekte zu überwachen. Darüber hinaus sind regelmäßige Koordinationstreffen zwischen der Österreich-Benin Gesellschaft und ihren Partner-NGOs in Benin geplant, um in einem gegenseitigen Austausch den jeweiligen Projektfortschritt zu evaluieren.

 

 

 

 

 

Home | Rückblick

                 Bei Fragen oder Unklarheiten im Zusammenhang mit dieser Webseite, wenden Sie sich bitte an

Österreich-Benin Gesellschaft ZVR: 595685302 afrika11.ilsemaria@gmail.com