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Brüderlichkeit, Gerechtigkeit, Arbeit

Fraternité, Justice, Travail

 

Die Republik Benin zählt zu den 16 ärmsten Länder der Welt.

Die zwangsweise Anlage von Ölpalmplantagen hat wesentlich zum Rückgang der selbstversorgenden Landwirtschaft, dem Anbau von Mais, Maniok, Yams und Süßkartoffeln, geführt. Überalterter Baumbestand, rückständige Anbaumethoden, Naturkatastrophen sowie sinkende Weltmarktpreise für Exportprodukte, wie Kakao, Kaffee, Baumwolle und Erdnüsse, haben weiters zu einer Zuspitzung der Wirtschafts- und Finanzkrise geführt.
Versuche, Benin an den internationalen Ferntourismus anzubinden, sind fehlgeschlagen. Jahrelange Suche nach Öl- und Gasvorkommen im grenznahen Küstenbereich zu Nigeria blieben bislang erfolglos. Die krisenhafte Entwicklung in Nigeria und in den großen frankophonen Staaten West- und Zentralafrikas führte zudem zu einer massenhaften Rückkehr der zuvor über Jahrzehnte "exportierten" Handwerker, Hilfsarbeiter und
Intellektuellen. 

Dr. Yaya Boni, seit 2006 Staatspräsident, und Seit 30.01.2012 Vorsitzender der Afrikanischen Union, bemüht sich nun marktwirtschaftliche Reformen durchzusetzen, um die ökonomische Situation zu verbessern.

Die Richtlinien eines demokratischen Neuanfangs wurden mit Begründung einer Präsidialdemokratie, die Zulassung politischer Parteien, die Achtung der Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit und Pressefreiheit sowie die Einführung der Marktwirtschaft. Die ersten Kommunalwahlen Benins im Dezember 2002 bedeuteten einen wichtigen Schritt für die Dezentralisierung des Landes.

Als friedlichstes und politisch stabilstes Land Westafrikas, kämpft der Benin  in jeder Hinsicht um Verbesserung der wirtschaftlichen Lage. Eine schwierige Situation, ohne Bodenschätze, Industrie und Landwirtschaft.

 Analphabetenrate liegt bei ca. 65% (Frauen sogar bei 75%).

In diesem wirtschaftlichen bankrotten Staat ist ohne Mithilfe anderer Staaten eine ausreichende Schulbildung unmöglich. Geldmangel und Entfernungen zur nächsten Grundschule, zwingen Familien ihre Kinder auf dem Feld,  oder im Haushalt arbeiten zu lassen. Meist schicken sie dann eines von bis zu 10 Kindern in eine Großstadt, um sich ais Haushaltshilfe die Grundschulbildung zu „verdienen“.

Im Jahre 2000 hat keiner an ihn, und seine Ideen geglaubt:

Alain Capo Chichi (JCI - TOYP – Preisträger 2005) hat mit seinem ProjetCerco einen Traum für viele junge Beniner wahr werden lassen. www.projetcerco.com

Er ist ein kompetenter Partner und versucht auch in ländlichen Gebieten seine Collegien zu etablieren. Ohne Grundschulausbildung bleibt diese Tür für die oft begabten Jugendlichen jedoch geschlossen.

Geschichte

Die Erbstreitigkeiten zweier Königssöhne aus dem Königreich Allada ließen die Königreiche Hogbonou und Dahomey entstehen.

1570 wurde das Königreich Dahomey, das heutige Benin, erstmals urkundlich genannt.

Die Amazonen-Armee Dahomeys war wegen ihrer außerordentlichen Tapferkeit und Grausamkeit gefürchtet. Sie bildete die Eliteeinheit und stellte außerdem die persönliche Garde des Königs. Die weiblichen Einheiten wurden auch von weiblichen Offizieren geführt, die ihren männlichen Kollegen entsprechend ihrem Rang gleichgestellt waren. Für die einzelnen "Regimenter" der Amazonen gab es unterschiedliche Uniformen und bestimmte Auszeichnungen, von denen der (Sonnen-)Schirm die bedeutendste war. Die Anfänge der Amazonen gehen nach mündlicher Überlieferung bis ins 17. Jahrhundert zurück. Die ersten gesicherten schriftlichen Äußerungen über weibliche Soldaten sind für die Einnahme Whydahs 1730 bezeugt. Reguläre Einheiten als Teil der Armee wurden erstmals 1830 Jahren unter König Gezo aufgestellt.

Benin - Reiseinfo

Impfungen : Pflichtimpfung Gelbfieber;  dringend empfohlen : Polio, Hepatitis A u.B, Tetanus; empfohlen:  Diphtherie, Meningokokken - Meningitis  Malariaprophylaxe

Zahlungsmittel :  Währung CFA, außer in den wenigen internationalen Hotels und Restaurants nur Barzahlung

Bitte beachten die 10 Gebote von Univ.Prof.Dr. Roland Girtler sowie bei Trinkgeld und Einkauf die unterschiedlichen Werte zu europäischen Verhältnissen

10 Gebote einer Reise in andere Länder:

1.        Du sollst einigermaßen nach jenen Sitten und Regeln leben, die für die Menschen, die du besuchst, wichtig sind. Dies bedeutet Achtung ihrer Rituale und heiligen Zeiten, sowohl in der Kleidung als auch beim Essen und Trinken. - Si vivis Romae Romano vivito more!

2.        Du sollst zur Großzügigkeit und Unvoreingenommenheit fähig sein, um Werte zu erkennen und nach Grundsätzen zu urteilen, die nicht die eigenen sind. Hinderlich ist es, wenn du überall böse und hinterlistige Menschen vermutest.

3.        Du sollst niemals abfällig über deine Gastgeber und jene Leute reden und berichten, mit denen du Bier, Wein, Tee oder sonst etwas getrunken hast.

4.        Du sollst dir ein solides Wissen über die Geschichte und die sozialen Verhältnisse der dich interessierenden Kultur aneignen. Suche daher zunächst deren Friedhöfe, Märkte, Wirtshäuser, Kirchen oder ähnliche Orte auf.

5.        Du sollst dir ein Bild von der Geographie der Plätze und Häuser machen, auf und in denen sich das Leben abspielt. Gehe zu Fuß die betreffende Gegend ab und steige auf einen Kirchturm oder einen Hügel.

6.        Du sollst, um dich von den üblichen Reisenden zu unterscheiden, das Erlebte mit dir forttragen und darüber möglichst ohne Vorurteile berichten. Daher ist es wichtig, ein Tagebuch zu führen, in das du dir jeden Tag deine Gedanken, Probleme und Freuden, aber auch den Ärger bei  einträgst. Dies regt zu ehrlichem Nachdenken über dich selbst an, aber auch zur Selbstkritik.

7.        Du sollst die Muße zum "ero-epischen (freien) Gespräch" aufbringen.  Mit ihnen ist so zu sprechen, dass sie sich geachtet fühlen. Man muss sich selbst als Mensch einbringen und darf sich nicht aufzwingen.

8.        Du sollst dich bemühen, deine Gesprächspartner einigermaßen einzuschätzen. Sonst kann es sein, dass du hineingelegt oder bewusst belogen wirst.

9.        Du sollst dich nicht als Missionar oder Sozialarbeiter aufspielen. Es steht dir nicht zu, "erzieherisch" auf die vermeintlichen "Wilden" einzuwirken. Du bist kein Richter, sondern lediglich Zeuge!

10.     Du musst eine gute Konstitution haben, um dich am Acker, in stickigen Kneipen, in der Kirche, in noblen Gasthäusern, im Wald, im Stall, auf staubigen Straßen und auch sonst wo wohl zu fühlen. Dazu gehört die Fähigkeit, jederzeit zu essen, zu trinken und zu schlafen.

Sollten dir diese Gebote als  abgehoben, schwierig oder gar untragbar erscheinen, dann buche einen Wellnessurlaub im nächsten Reisebüro

 

 

 

 

 

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